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<pre>Damit liegt der VfB im Großen und Ganzen auf Kurs. Allerdings hat Hannes Wolf noch ein ganz großes Problem zu lösen. Die Auswärtsschwäche des VfB ist eklatant. Fünf Mal ist Stuttgart bereits in der Fremde angetreten und musste ebenso oft als Verlierer vom Feld.  <p> Nach zwei anfänglichen Unentschieden blieb der neue HSV-Coach Bernd Hollerbach beim jüngsten 0:2 in Dortmund erstmals mit komplett leeren Händen zurück. Nun soll das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen dafür sorgen, dass die Hoffnung auf den Klassenerhalt auch weiterhin am Leben bleibt.  <p>  Die gealterten Haudegen wurden mit durchweg jungem Personal ersetzt, welches dennoch bereits auf reichlich Erfahrung verweisen kann; der aus Barcelona gekommene Halilovic verspricht ebenso wie Wood, Waldschmidt und Keeper Mathenia deutlich mehr als ein bloßer Perspektivspieler zu sein. <p> Im zweiten Sonntagsspiel wird es der Mannschaft von Pal Daradai immerhin gestattet, ihre große Stärke auszuspielen. Mit der Optimal-Punktzahl von 15 Zählern nach fünf Spielen hat sich die Alte Dame nach einem knappen Saisondrittel an die Spitze der Heim-Tabelle gesetzt. <p>  Die 0:1-Heimpleite gegen den FC Schalke brachte die Mainzer in diese gefährliche Situation.  </pre>


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<pre>Aber auch mit ihrem Torjäger, der allerdings in der neuen Saison noch auf seinen ersten Treffer wartet, wären die Herthaner gegen den Rekordmeister klarer Außenseiter. Das zeigen die Wettquoten deutlich.  <p> Satte 16 Mal hat es eingeschlagen im eigenen Kasten, das kann weit und breit niemand toppen. Seit vier Partien gibt es stets drei oder mehr Gegentore, sieben Stück hatten die beiden Heimspiele zu bieten.  <p>  Zwar zeigte sich der ungarische Trainer bislang noch nie um kreative Lösungen verlegen; gegen eine hochklassige Kölner Mannschaft, die sich darüber hinaus im emotionalen Ausnahmezustand befindet, könnten derartige Schwächungen nun aber etwas zu viel des Schlechten sein. <p> Die sich allmählich wie ein abgenagter Kaugummi gerierende Auswärts-Flaute zog sich somit noch ein bisschen zäher in die Länge; nach den Schlappen in Leipzig, Leverkusen und Frankfurt zeigte sich abermals, dass der BVB Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte derzeit in der Fremde partout nicht dominieren kann. <p>  Mit der „Alten Dame“ baut sich im Berliner Olympiastadion allerdings eine extrem harte Nuss auf, an der sich sogar fast der FC Bayern München die Zähne ausgebissen hätte. Die Elf von Pal Dardai musste den Ausgleich zum 1:1 erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit einstecken.  </pre> 


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<pre> Dennoch machte gerade jener kleine Achtungserfolg gegen die Werkself wieder einmal deutlich, warum Hoffenheim seit Monaten saft- und kraftlos auf der Stelle tritt. Regelmäßige Punkteteilungen sind eben mittlerweile ganz einfach zu wenig, um sich der schweren Krise entgegenzustemmen.  <p> Probleme haben die Ingolstädter, wenn überhaupt, im Spiel nach vorne. Erst drei Mal landete Kugel seit Saisonbeginn im gegnerischen Netz. Nur Schlusslicht Borussia Mönchengladbach tat sich bislang schwerer damit, das Runde ins Eckige zu bugsieren. Vor heimischem Publikum stehen die Schanzer sogar noch komplett ohne Torerfolg da.  <p>  Kurzum: Diese Partie könnte schnell an Fahrt aufnehmen und sich zu einem echten Torfestival entwickeln. Der HSV bringt seine Offensivkraft und die gute Bilanz im Derby ein, während St. Pauli durch Kampfgeist und Comeback-Qualitäten jederzeit für eine Überraschung gut ist. <p>  In den bisherigen vier Duellen beider Mannschaften ist durchschnittlich alle 18 Minuten ein Treffer gefallen. <p>  Auf die herausfordernden englischen Wochen scheinen die Berliner überdies nur ungenügend vorbereitet zu sein; der bislang ausschließlich auf die Bundesliga ausgerichtete Kader wurde in der Sommerpause nur punktuell verstärkt.  </pre>


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<pre> Folglich benötigte der HSV zunächst einmal zwei halbe Erfolgserlebnisse gegen Hoffenheim und Bremen, um sich überhaupt wieder auf siegtauglich zu trimmen: Von dem sich allmählich einstellenden geraden Gang konnten die Norddeutschen nun in Darmstadt erstmals profitieren.  <p> An den 22 bis dato absolvierten Spieltagen gingen die Sinsheimer schließlich erst zwei Mal als Verlierer vom Platz. Demgegenüber stehen neun Siege und stattliche elf Unentschieden, womit die Champions League in immer greifbarere Nähe rückt.   <p> Insbesondere die Zweikampfquote (46%) des nunmehrigen Tabellen-1ließ dabei einmal mehr stark zu wünschen übrig. Somit ist es in unseren Augen auch nicht weiter verwunderlich, dass die SGE an den ersten vier Spieltagen – trotz guter Ansätze – nur vier Punkte einheimsen konnte. <p>  Warum, verrät ein neuerlicher Exkurs in die Welt der Daten und Fakten, laut der sie in bislang 56 Erstligaduellen 21 Mal ohne Torerfolg geblieben sind — also in bislang 37,5 Prozent aller Partien. Ein Negativ-Wert, den aktuell kein anderer Bundesligist erreicht.  <p> Nur 7 Tore haben die Nullfünfer in den acht Rückrunden-Partien erzielt. Vier davon fielen nach Standardsituationen — und das zeigt auch das gesamte Mainz-Dilemma: Aus dem Spiel heraus gibt eszu wenige Chancen und deshalb auch zu wenig Tore.  </pre>


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<pre> Punkteteilungen zwischen der „Alten Dame“ und den „Wölfen“ waren zuletzt groß in Mode. Die letzten drei Duelle brachten allesamt keinen Sieger, davor haben die Herthaner zwei Siege einfahren können.  <p> Dies wiederum hat zur Folge, dass sich Hartmann & Co. nun schon zum vierten Mal hintereinander mit einer Punkteteilung begnügen müssen. Wohl auch aufgrund dessen, dass er ein tolles Spiel, ja vielleicht sogar das beste Heimspiel der Saison gesehen habe, sparte Coach Hasenhüttl hinterher dennoch mit Kritik.  <p>  In der bislang schwersten Prüfung gegen den FC Köln drohen den Hausherren zudem noch die Nachwirkungen des Gastspiels in Dortmund zu schaffen zu machen; der kurz vor Schluss des Feldes verwiesene Valentin Stocker dürfte nun am Samstagnachmittag schmerzlich fehlen. <p>  In Anbetracht dieser Bestandsaufnahme liegt es auf der Hand, warum weder der Effzeh noch die Eintracht momentan das Niveau der Hinserie erreichen: Die Winterpause hat aus den einstigen Prunkstücken rätselhafte Sorgenkinder gemacht.  <p> Die bemerkenswerte Stabilität verleiht der Mannschaft nun naturgemäß auch vor dem Gastspiel in der Domstadt eine breite Brust; schließlich sind Auswärtssiege noch immer zu den großen Spezialitäten der 98er zu zählen.  </pre>


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